Panzer Bike · Bassecourt, Schweizer Jura

Alles begann mit einer Enttäuschung.

Ein E-Bike, bezahlt mit all meinen Ersparnissen, das mich immer wieder im Stich liess. So ist Panzer Bike entstanden.

Unsere Geschichte, Jahr für Jahr

01Venice Beach, Kalifornien

Liebe auf den ersten Blick.

Ich bin 23 und verbringe fünf Monate in Kalifornien, um Englisch zu lernen. Jeden Morgen fahre ich mit dem Velo zum Unterricht, entlang von Venice Beach. Salzige Luft, Rollerblader und Velos, wie ich sie noch nie gesehen hatte.

Die ersten E-Bikes tauchen auf den Strassen auf. Ich verliebe mich in die Maschine und in die Freiheit, die sie schenkt. Ich nehme mir vor, eines zu besitzen.

02Zurück in der Schweiz

Die Enttäuschung.

Zurück in der Schweiz stecke ich all meine Ersparnisse in ein E-Mountainbike einer grossen amerikanischen Marke. Mein Traumvelo. Nach ein paar Wochen setzt der Motor ohne Vorwarnung aus. Die Elektronik macht, was sie will. Ich kann mich nicht mehr darauf verlassen.

Ich bringe es zurück in den Laden, wo ich es gekauft habe. Ich erkläre die Aussetzer, den Motor, der mitten im Anstieg schlappmacht. Der Verkäufer zuckt mit den Schultern. «Ein echter Velofahrer braucht keinen Motor. Tritt einfach etwas stärker.» Ich bleibe hartnäckig. Er lächelt. «Wenn du glaubst, du kannst es besser, dann bau es doch selbst.»

«Ich habe ihn beim Wort genommen. An diesem Tag begann Panzer Bike.»

03Der erste Prototyp

Das Monster.

Ich nehme alles auseinander, um es zu verstehen. Dann baue ich mein erstes E-Bike von Grund auf: ein selbstgebauter Akku, ein Rollermotor, 30 Kilo und eine Höchstgeschwindigkeit, die Angst macht.

Es ist verrückt, und niemand will es. Unmöglich zu fahren, unmöglich zu verkaufen. Aber es lehrt mich alles, was in keinem Katalog steht. Was kaputtgeht, und warum.

Gewicht des Monsters
0 kg
Höchstgeschwindigkeit
0 km/h
04Vollcarbon

Die Lektion.

Die Garage füllt sich mit Kartons. Motoren, Akkus, Bremsen: Ich teste alles auf den Wegen des Jura. Nur sehr wenige Teile bestehen die Prüfung.

Dann kommt unser erstes Kind zur Welt. Nur mit den Teilen, die durchgehalten haben, baue ich meiner Frau ein leichtes Velo, kräftig genug, um den Anhänger zu ziehen. Wir verlieren uns im Wald, weit weg von allem, als Familie. Freunde probieren es aus und fragen: «Kannst du mir auch eins bauen?» Da merke ich, dass ich etwas in der Hand habe.

Der Auslöser.

Die Pandemie legt fast alles lahm. Was bleibt, ist draussen. Alle wollen an die frische Luft, und das Velo wird zur Flucht.

E-Bikes sind ausverkauft, die Läden leer. Die Wartezeit beträgt Monate. Die Leute finden keine mehr. Wir wissen, wie man sie baut.

05Die Werkstatt, mitten im Jura

Der grosse Sprung.

Ich bin nicht mehr allein. Mit einem kleinen, unermüdlichen Team beziehen wir eine Werkstatt im Herzen des Jura, und aus der Leidenschaft wird ein Beruf.

Meine Idee ist einfach: die besten Teile auf dem Markt nehmen und sie hier von Hand montieren. So gut sein wie die grossen Marken. Und oft besser.

06Auf den Trails des Jura

Das Panzer Bike Nr. 1 ist da.

Ein einziges Modell und eine Obsession: Es darf seinen Fahrer nie im Stich lassen. Von Version zu Version wird es besser, bis daraus der Panzer SL entsteht.

Es ist das Velo, das ich 2015 gerne gekauft hätte. Der Verkäufer hatte in einem Punkt recht: Man musste es selbst bauen.

  1. 2024Lancierung des PANZER SL.

Der Motor, auf den wir gewartet haben.

Von Neuseeland in den Jura

Dann teste ich den neuen Motor von DJI, den Avinox. Beim ersten Anstieg ist mir alles klar. Er schiebt kräftig und ohne Ruckeln, und er schiebt weiter, wo andere abflachen. Man hört ihn kaum. Die Tests der Fachpresse und die Fahrer in den Foren sagen dasselbe: Das ist die neue Referenz.

Wir wollen ihn unseren Kunden anbieten. Die Idee, eigene Formen zu bauen und unseren eigenen Rahmen herzustellen, lässt uns nicht los. Doch DJI verlangt Stückzahlen für die Riesen der Branche. Nicht für eine kleine Werkstatt wie unsere.

Also suchen wir, bis ans andere Ende der Welt. In Neuseeland hat Velduro einen Carbonrahmen rund um den Avinox entworfen, den Rogue. Und sie bieten uns den Rahmen einzeln an. Für uns ein Glücksfall: ein Rahmen für steile, ruppige Trails wie unsere, kombiniert mit dem neuen DJI Avinox M2S. Wir bestücken ihn mit unseren Teilen und montieren ihn im Jura.

«Sie bauen den Rahmen. Wir bauen das Velo.»

Drehmoment DJI Avinox M2S
150Nm
Spitzenleistung
1500W
  1. 2026Partnerschaft mit Velduro: offizieller Händler für die Schweiz. Das ROGUE entdecken

Zehn Jahre später

Klein, und stolz darauf, die Grossen aufzumischen.

  • Das Beste vom Markt, hier montiert.

    Wir wählen jedes Teil danach, was es auf dem Trail leistet, nicht nach seinem Logo. Dann montieren wir das Velo von Hand. Sie bezahlen das Velo. Nicht den Namen.

  • Wir kennen es in- und auswendig.

    Jedes Velo wird in unserer Werkstatt von Grund auf aufgebaut. Muss es repariert werden, wissen wir, wo wir suchen müssen, und die Teile sind schon am Lager.

  • Eine echte Antwort, ohne Zwischenhändler.

    Eine Frage, ein Problem? Sie sprechen direkt mit denen, die Ihr Velo montiert haben. Kein Callcenter, keine wochenlange Wartezeit.

Unser Team

Vier Leute, eine Werkstatt im Herzen des Jura.

Das Velo, das Sie erhalten, ist durch diese vier Händepaare gegangen. Sie montieren es, stellen es ein und gehen ans Telefon, wenn Sie anrufen.

  • Sandro Migliano

    Gründer

  • Nando Mendes

    Verkauf & Mechanik

  • Aurore Koller

    Kundenservice

  • Vincent Meier

    Grafik

Willkommen in der Familie.

Die Werkstatt ist nach Vereinbarung geöffnet. Kommen Sie und testen Sie die Velos. Sagen Sie uns, wo Sie fahren, und wir sagen Ihnen, welches zu Ihnen passt.

Panzer Bike · Rue des Pâquerettes 42 · 2854 Bassecourt
+41 79 959 18 08 · info@panzer-bike.com
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